Ressort: Party
Datum: 28. Juli 2017
Autor: Andreas Schlöder Ort: Region

Das ging im Juli

Was, das war‘s schon mit Juli? Vier Wochen Sommerferien sind rum, die Erinnerungen an den Urlaub verblassen und Grillen im Garten ist auch nicht mehr das, was es mal war. Gott sei Dank gibt‘s uns: Wir frischen die Erinnerung an die besten Events im Juli für euch auf und drehen an der Zeitschraube. Vielleicht wart ihr ja sogar bei einigen selbst dabei.
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Zurlauben war auch dieses Jahr trotz Baustelle eine gelungene Veranstaltung, ebenfalls nice waren Part I und Part II der Zurlauben Aftershowparty im Metropolis. Wenn man genug hatte von edlen Tropfen und Sitzen aufm Rasen, ging es in der Stadt weiter: Dance, Black, Charts und House dröhnten aus den Boxen, das feierwütige Publikum dankte es den DJs mit einem vollem Dancefloor.

Electronic River hieß das Ding am 09.07., das das Zurlaubener Ufer zum Elektro-Place-To-Be machte: Der Sonntag des Zurlaubener Uferfests stand nämlich ganz im Zeichen der elektronischen Musik, sorgte für wummende Boxen und einen elektronischen Fluss, dessen Sounds bis ans andere Ufer zu hören waren. Mit feinsten Tracks bedient wurde die Crowd dabei von Super Flu, Markus Kavka, Hillmann & Neufang und einigen mehr.

Konzerte? Die gab‘s natürlich auch. Kamasi Washington, seines Zeichens begnadeter Tenorsaxophonist aus Los Angeles (aus Washington wäre ja auch zu einfach), brachte das Atelier zum Schwärmen. Gemeinsam mit seiner Band The Next Step hatte er das Publikum von der ersten Minute an auf seiner Seite. Kein Wunder: Bei seinen Musikern spielen unter anderem zwei Drummer und zwei Bassisten mit – irgendwie episch, wie der Titel des Debütalbums lautet.

Schlager-Ulknudel Dieter Thomas Kuhn rockte derweil an anderer Stelle, und zwar am 13.07. die Völklinger Hütte. Der stolze Brusttoupetträger, der auch als „Singende Föhnwelle“ bekannt ist, eroberte im Auftrag der Liebe das Weltkulturerbe. Der Schlagerstar und seine mitgebrachte Kapelle sorgten für kunterbunte Stimmung unter den Besuchern. Da kam mit Sicherheit die ein oder andere Schlaghose zum Vorschein. Denn mal ehrlich: Sind wir nicht alle ein bisschen Schlager?

Am 14.07. war Secret Can im A1. Geheime Büchse, aha. Was will uns das sagen? Eine Schatzkiste vielleicht? Ein Schmuckkästchen von Oma? Oder eine Sammelsuriumdose? Neee, der volle Titel der Veranstaltung, „RedBull Secret Can“ verrät es: Am Boden einer jeden RedBull-Dose war ein Aufkleber angebracht, den man abziehen konnte, darunter kam ein Gewinn zum Vorschein. Ich hoffe ja mal, dass jeder die richtige Reihenfolge beachtet hat: Dose umdrehen, Gewinn abziehen, Dose öffnen. Für die Durstigen unter euch: Dose öffnen, austrinken, umdrehen, Gewinn abziehen. Egal. Die Hauptsache ist, dass ihr nicht nass wurdet …

Zeigt her eure Bärte und wir sagen euch, wer ihr seid: Die Altrocker von ZZ Top machten am gleichen Abend Halt in der Rockhal. Und wie man es von den drei alten Herren aus Houston, Texas, gewohnt ist, brachten sie auch im Luxemburger Süden die Fans mit epischem Bluesrock und Rock‘n‘Roll zum Feiern. Ob sie bei jedem ihrer Ohrwürmer die Sonnenbrillen an hatten, ist uns leider nicht überliefert. Aber wir gehen stark davon aus.

Eine Woche später feierte das Exhaus seinen 45. Geburtstag. Als musikalische Gratulanten beim Exhaus Birthday Bash hatten sich Jupiter Jones, Heiter bis Wolkig, Dr. Hell, Nico Mono und einige mehr angekündigt. Wir reihen uns in die Reihe ein und sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Beim Amphitheater Open Air, das nach drei Jahren Pause 2017 wieder stattfand (und von vielen Konzertfans sehnlichst zurückerwartet wurde), standen vom 21. bis 22.07. die Hamburger Hip-Hop-Kombo Beginner, die Mittelalter-Rock-Formation In Extremo und – wegen Krankheit leider nicht – Helge Schneider auf der Bühne. Wo in römischer Zeit Gladiatoren kämpften, gabs‘ an diesem Wochenende ordentlich was auf die Mütze, aber die Schläge kamen höchstens aus den Boxen, denn hier wurde zwei Tage lang gute Musik geboten. So unterschiedlich die Künstler auch sein mochten: Bei der tollen Atmosphäre in der ehemaligen Arena kamen alle Besucher auf ihre Kosten.

Na, kommen die Erinnerungen zurück? Wenn nicht, auch nicht schlimm. Im nächsten Monat gibt‘s noch mehr tolle Events zu entdecken. Tschüss Juli, macht euch bereit für den August!



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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
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      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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