Ressort: Party
Datum: 30. Juni 2017
Autor: Florian Schwarz Ort: Region

Das geht im Juli

Juli to me!

Juni, Juli. Das verschwimmt auch immer alles vor meinem geistigen Auge. Dabei hab’ ich nur ganz wenig Hornhautverkrümmung und guck’ eigentlich nie genau hin. Hier sitz’ ich nun, ich armer Thor und schreib’ Partytime als wie zuvor. Aber: Die Sache will’s, die Sache will’s! Deshalb geht es jetzt auch direkt volle Karotte los. Mit dem Preview direkt in die Sommerferien.
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07.07. I Bims im Musikpark A1. Ähm. Räusper. I Bims, I han den Trend verpännt vong Nanemsgebum her abba I han noch Platz für 1 Party im meim Haus, oder was? Geil. Die Party zum Sprachdefizit. Die Sause zur Lese-Rechtschreib-Schwäche. Da muss ich hin. Und der Lifesteil-Fotograf ist auch da und macht Nachdenklichen Bilders mit Sprüchen. Will man ja oft einfach reinschlagen. Oder treten. Mit einem Dropkick! OHA!

Dropkick Murphys kommen in die Rockhal. Meine lieben Freunde der irischen Unterhaltungsmusik aus Amerika. Die Jungs aus Boston, Mäwsswjetjuschitz, machen schon seit Siebzehnhundertblumenkohl Punk-Rock mit irischen Folk-Einflüssen. Also im Grunde drei Akkorde, wie immer bei Punk, nur einer spielt noch Dudelsack dazu. Damit haben sie es sogar in den Film „Departed“ bzw. auf dessen Soundtrack geschafft. Und eben in die Rockhal. Da kommen Sie jetzt am 12.07. hin und heiser-röhren sich durch den Abend. Wem’s gefällt, der sollte hin. Wem nicht, der auch. Sonst ist nämlich nix. Und es wird allemal besser als:

13.07. alt-j in der Abtei Neumünster. Die Band spielt Alternative-Pop, der auf Folk-Versen, Synthesizerklängen, Hip-Hop-Synkopierungen und engen Gesangsharmonien beruht. Sacht Wikipedia. Na herzlichen Glückwunsch – Jute-Tasche ick hör’ dir trapsen, ey. Wenn mir langweilig ist, geh’ ich vielleicht hin und werf’ den Hipstern Essstäbchen in die Rennrad-Speichen. Oder Ingwerstückchen. Egal.

Wo geht’s weiter? Ah, hier. Urban Art! In der Völklinger Hütte. Ist direkt am Tag nach alt-j. Könnt ihr ja dann direkt mit dem Fixie durchballern (sind ja eh keine Bremsen dran) und mit der Lomo oder der Retro-Polaroid ein paar Bilder für drei Euro das Stück von Bildern machen, die eure kleine Schwester schon seit zwei Wochen nicht mehr als Profilbild bei Instagram hat, weils lame ist. Ist bestimmt auch ein Foodtruck in der Nähe, da könnt ihr dann einen Cheeseburger ohne Cheese, aber mit Kirschen aus der Region Völklingen für 17,- Euro kaufen und barfuß wieder heimlaufen. Neee! Bleibt lieber noch einen Tag. Am 15.07. ist Electro Magnetic. Also wie Metallica, nur ohne Death, dafür aber mit bissi MDMA, Ketamin und dreieckigen Strich-Tattoos aufm Unterarm. Naja, lieber outburnen als away faden, hat mein Opa immer gesagt.

Am 15.07. dann mal was Nützliches: Christopher Street Day, Kornmarkt. Da geht ihr mal hin und lernt alle, dass jeder so sein darf, wie er will. Das bedeutet zwar auch, dass eine Menge Leute kacke sein dürfen, aber da muss man halt drauf klarkommen. Isso! Dafür gibt’s dann aber auch so tolle Sachen wie:

Passenger am 18.07. in der Abtei Neumünster. Ein Singer-Songwriter aus UK. Und alle so: Huä?! alt-j diffamieren und Passenger abfeiern? Was bis’n du für’n zwielichtiger Moralapostel-Pupskopp! Ich so: Kein Problem für mich, in einem Land, in dem man aus einem Atomausstieg aussteigen kann und daraus wieder aussteigen kann und so lange Strom aus Atomkraftwerken kauft, die zwar kaputt sind, aber nicht vor der Grenze stehen, die es ja eigentlich gar nicht mehr gibt, es sei denn, es kommen Menschen statt Strom rüber. Oder so.

Apropos: 21.07. Walk Off The Earth. Rockhal. Wenn wir Glück haben, baut Elon Musk bald ein Raumschiff, dann müssen wir nicht auf ein Konzert einer Band, die so heißt, sondern ziehen das Ding durch und dann heißt es: Schüss Twitter, Erderwärmung und Plastikmüll und Hallo Alpha Centauri, was kann man hier kaputt machen?

Am 22.07. macht der Zebra Club die Sommer-Hütte zu und feiert Summer Closing Night. Wenn einer weiß, wann der Sommer zu Ende ist, dann ja wohl das Zebra. Jede Menge Steppenerfahrung und alles. Also da noch mal schnell hin und feiern.

Ab dann wird’s kalt. Zum Beispiel am 25.07. bei Rival Sons im Atelier. Da wird’s kalt und laut. Die Jungs aus Amerika machen nämlich Hardrock.

Und ich mach‘ jetzt Schlafrock. I bims, müde. Bis im August, ihr Nasenbären.



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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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