Ressort: Party
Datum: 30. Juni 2017
Autor: Florian Schwarz Ort: Region

Das ging im Juni

G-Junit!

Was weiß ich denn. Draußen sind es Drölfundsiebzichkommafümfeinhalb Grad über Null, unten nerven die Partner-T-Shirt Spasemaken, die aufm Altstadtfest gerade den siebten Junggesellinnenabschied überfallen, Fluppen sind leer und Urlaub is’ auch noch nicht. Und dann soll ich noch was über den Juni schreiben – wenn nicht Bundesliga-Pause wäre, hätte ich ja noch nicht mal mitbekommen, dass der Sommer im Grunde schon wieder in vollem Gange vorbei ist.
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Und täglich grüßt das Murmeltier – oder der Typ, der im Innenhof von Sankt Gangolf immer die Touristen anschreit. Im Grunde hat der Recht: nie Socken an, nie Deo an, immer eine Zichte in der Flappe und wenn einer vorbeikommt, wird der einfach angeschrien. Der zieht’s wenigstens durch, der geile Typ. Und wir dann halt auch. Mit dem Review für den heißen, hotten Juni.

Ging los mit Jake Bugg. War am 07.06. im Atelier. Singer-Songwriter und aus England. Die kommen jetzt wahrscheinlich noch schnell alle auf Europa-Tournee, bevor Brexit ist und die mit ihrem Gitarrenkoffer nicht mehr ohne Schutzzoll ein- und ausreisen dürfen und der Pfundkurs in den Eurotunnel gerutscht ist. Moment mal – Eurotunnel, wird der dann umbenannt? Oder ne Einbahnstraße? Es bleibt spannend.

Weiter geht’s im Mergener Hof. Diese sagenumwobenen Party-Location, wo anscheinend immer Triers heißeste Partys gefeiert werden. Diesmal Closing am 10.06. Also zumachen. Soso. Mit Magda. Mag da ja ganz cool gewesen sein, aber ich weiß leider nicht so genau, was genau. Auf jeden Fall kann ich euch auch die nächsten Pachtys da nur wärmstens ans Herz legen. Wenn’s noch welche gibt – war ja Closing. Vielleicht ja auch nur für die Sommerpause.

Oha! Jetzt wird’s religiös! Die 10 Feiergebote im A1 am 14.06. Kennt man ja. Die 10 Feiergebote. Das sind die, die God Is A DJ dem heiligen Mojo in der Wüste Yolo unter die Beats By Dr. Dre geschrien hat, weil die Musik so laut war. Und der Mojo hat die 10 Feiergebote dann mit seinem Fidget Spinner auf zwei Tafeln Crystal Meth geritzt und anschließend in kleinen Portionen zu 4 Sesterzen im Palastgarten verkauft. Und da halten wir uns heute noch dran. WAHNSINN! So funktioniert Religion. Merkt Euch das mal.

So, wat nu? Aha! Mallorcaparty im Messepark. Im Grunde wie Oktoberfest im Messepark, nur mit kürzeren Dirndln. War am 14.06. und es war sicher sehr schön, denn meine Schwägerin war da. Und die ist schön. Deshalb ist es da, wo sie ist, auch schön. Klar. Ansonsten weiß ich nix. Ich frag meine Schwägerin aber mal, wenn ich sie sehe, dann schreib ich das einfach im Juli hier hin. Merkt ja eh keiner. Liest ja keiner.

Black Bottles. Schwarze Flaschen im Metropolis. Nu’ weiß ich nicht genau, was das da gewesen war. Aber ich kann ja raten und ihr schreibt mir E-Mails an stellefrei@partytime-schreiberling.de, ob ich richtig geraten hab. Aaaalso: An jenem Abend begab es sich, dass die Eigentümer des Metropolis alle Flaschen schwarz zugeklebt haben, damit man nicht mehr sieht, was drin ist und dann haben alle Leute nur schwarze Flaschen gekauft und wussten nicht, was drin ist und dann haben sie getrunken und dann haben sie gesagt: „Ürgs! Rhabarber-Bier mit Zimt-Geschmack und Mate-Stückchen. Ich kauf noch was.“ Und dann wieder: „Ürgs! Rhabarber-Bier mit Zimt-Geschmack und Mate-Stückchen.“ So haben die Bierhersteller ihre ganzen doofen Bier-Mixe verkauft und wenn sie nicht gestorben sind, dann ürgsn sie noch heute.

Auch am 16.06.: Hasenbau im Studio 50/80. Oder wie mein Opa gesagt hätte: Kannickelstall im Fuffzischachzisch. Aber der wäre da bestimmt nicht reingekommen. Es sei denn, er wäre auf seinem Deutz 15 und mit seinem Luftgewehr gekommen. Damit ist der nämlich überall reingekommen. 1 Zylinder, 14 PS, eine Handvoll Spitzkopf-Diabolos und ganz viel Wille. Findeste ja heutzutage gar nicht mehr, so was.

19.06. Baroness in der Rockhal. Baroness. Soso. Progressive-Metal aus Savanna, Georgia, US und A. Also, was mein Opa dazu gesagt hätte, kann ich hier leider aus verfassungsschutztechnischen und Arbeitgeber-Arbeitnehmer-technischen Gründen nicht im Detail schreiben. Aber so viel kann ich sagen: Er wäre dafür von seinem Deutz 15 abgestiegen. Allerdings ohne ihn auszumachen. Mein Opa hat seinen Traktor nämlich nur einmal ausgemacht. Sonntags.

Huä? Das war’s schon. Das ging aber schnell. Okidoki. Dann weiter im Preview für den Juni. Vielleicht erzähl’ ich noch was von meinem Opa.



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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
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      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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