Ressort: Party
Datum: 31. Mai 2017
Autor: Florian Schwarz

Das ging im Mai

Bayern is Maister.

Irgendwie ist das alles nix für mich mit der Hitze. So viel Sonne, überall steht die Luft. Jetzt schon den halben Tag. Als es noch bitterkalt und regnerisch war, war alles besser. Selbst die Eisheiligen sind ja heutzutage nicht mehr das, was sie mal waren. Auf nix ist mehr Verlass. Außer natürlich auf uns. Euren Lieblings-Veranstaltungsbesprechungsservice zwischen Mosel und Eifel. Wir sind immer für euch da. Zum Beispiel jetzt. Das, was jetzt kommt, das ging im Mai. 3, 2, 1.
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Ach guck. Der lustige Mann mit der Mütze. Dem ist auch immer kalt. Auch im Mai. Gregory Porter war am 04.05. im Atelier und hat seinen verrückten Jazz, Soul, Gospel und Rhythm’n’Blues-Krimskrams in ein Mikrofon getrötert. Und wenn man seinen Wikipedia-Eintrag durchliest, denkt man immer so: Aha, stark. Gut, jetzt nix für mich, aber gut. Ui, klingt toll. Der scheint was zu können. Und dann, wenn man schon fast durch ist und ihn eigentlich ganz sympathisch findet, steht da: Im Dezember des Jahres 2016 sang er ein Duett mit Helene Fischer in deren Weihnachtsshow. Mein lieber Herr Gesangsverein. Was’n da nich’ los?! Helene Fischer. Das wäre ungefähr so, als würde Xavier Naidoo vor Reichsbürgern singen. Nur andersrum und ganz anders. Egal. Später mehr dazu.

So, was jetzt? Aha. Gnarwolves. In Lucky‘s Luke waren die. Am 05.05. Schnapszahl. Passt ja. *Hicks* Die Gnarwolves kommen aus England, also nicht mehr aus Europa, und machen melodischen Hardcore. Das klingt ganz gut und passt in die Luke wie Schokosoße auf Vanilleeis. Nämlich sehr gut. Konzerte in der Luke bekomme ich jetzt öfter ins Fach gelegt. Das scheint gut zu sein. Bänds immer gut, Luke immer gut. Also, Augen auf! Das is’n Hotspot in jeder Hinsicht.
Ui. Von den Wölfen zu Bedtime Affairs. Wolf im Schlafspelz quasi. Einen Tag später und ein Ufer weiter war Bedtime Affairs im Metropolis. Nur weiß ich nicht so genau, was das war. Ich guck’ schnell nach. Öhm. Räusper. Schäm. Rotwerd. Also, das ist aber schlüpfrig. Wenn das jemand liest. Zum Glück liest das niemand. Also, Bedtime Affairs geht so, sagt das Metropolis: Vier heiße Akteure führen bei der „Bedtime Affairs“ eine Show mit viel nackter Haut auf. Vom heißen Empfang über eine Kissenschlacht bis hin zur erotischen Bett-Show liefern die Girls & Boys mal so richtig sexy ab. Meine Fresse! Dat is ja wie später, nur früher. Da geh’ ich nächstes Mal aber hin. Muss ich mir nur noch ein Kissen ohne Sabberflecken besorgen.

Noch mal einen Tag später und ein Land weiter dann die Cranberries. Also auf Deutsch die Moosbeeren. Ist aber nicht Deutsch. Sondern irisch. Oder wie der Trierer sagt: Ührisccchhh. Die Moosbeerchen gibt’s schon seit Siebzehnhundertblumenkohl und die hatten mal einen Überhit mit ähm … hier … dings. „We’re Flying To Ibiza“ war es nicht. „Cotton Eye Joe“ auch nicht. Ah ja: „Zombie“. Das war’s. Zombie. So hieß der Song. Aber seit ich 1994 auf einem italienischen Campingplatz dieses Lied sehr oft … Aber lassen wir das. Anscheinend sind die Cranbärchies immer noch im Biz. Schön.

Snarky Puppy. Snarky. Gnar. Is aber viel „Nar“ diesen Monat gewesen. Egal. Also Snarky Puppy. 10.05. Die sind ein Musikerkollektiv mit immer so um die 40 Mitglieder aus den Vereinigten Staaten von Amerika und sie machen Fusion und Jazzrock. Boah, das auch wieder so ’n Ding. Kann ich mir ja immer nicht vorstellen, dass das ernsthaft jemand so echt und richtig megagut findet. Und nicht nur, weil Jazz draufsteht und das irgendwie fancy ist. Aber wahrscheinlich bin ich ein Banause. Hmm … Bananen. Egal.

Wat nu? Felix Kröcher. Am 13.05. im Mergener Hof. Der Felix ist DJ, Produzent und hastenichgesehen. Hat sogar schon auf der Loveparade, SonneMondSterne und der Nature One (Kenner sagen einfach nur Näitscha) aufgelegt. Jetzt war der Felix halt mal im Mergener Hof und hat kräftig an den Knöppen gedreht und so weiter und so fort. Oh, der Platz wird knapp. Dann noch schnell ein heißes Eisen zum Schluss: Söhne Mannheims in der Rockhal. . Am 20.05. War da denn nun auch Xavier Naidoo dabei oder nicht? Oder wohnt der jetzt mit Hans Meiser im Briefkasten von Jan Böhmermann oder haben die ihren eigenen Staat gegründet – ohne GmbH und Besatzermacht und alles? Und was sagt eigentlich Eva Herrmann dazu und kennt die Frau Petry? Das sind die großen Fragen unserer Zeit. Ich guck’ mal bei Facebook. Da hat eigentlich meistens einer eine Lösung parat. In den Kommentaren. Ich sag Bescheid …

 

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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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    • Das geht im November

      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
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      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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