Ressort: Party
Datum: 31. Mai 2017
Autor: Florian Schwarz

Das geht im Juni

Juniver walk alone.

Jetzt ist aber echt mal Sommer in Trier. Hose runter, Sunsenkreme auf die Plauze, ab ins Nord-Bad, Hallis ruppen, Fritten minken, an die Mosel, Grillen und ’ne Palette Dosenplörre stechen, bis am nächsten Morgen der Boss anruft und dezent nachfragt, wo du bleibst. Außerdem ist der Juni ja Monat of Monster-Party. Porta hoch drei, Altstadtfest und Lirumlarum-Pipapo.
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Los geht’s am 09.06. mit einem Konzi in Lucky’s Luke. Da spielen A Hurricane’s Revenge. Die sind aus Trier und haben im Äpril Tuhsausendseventien ein newes Älbum auf dem Music Market gedropped. Das letzte ist ein paar Jahre her und war sehr erfolgreich gewesen. Mittlerweile gab’s wohl ein bisschen Umbesetzung und nach ein bisschen Suchen haben die Jungs einen (neuen) unverwechselbaren Style gefunden.

Zebrastark: Im Herzen der Stadt, direkt hinterm Bypass links, liegt der Zebra Club. Und das schon seit 5,5 Jahren. So lange wie kein Club am Stockplatz. Außer vielleicht der Club der doofen Falschparker vor der Volksbank. Am 10.06. ist im Zebra Club Mega 90er- vs. 2000er-Party. Da gibt‘s nicht nur starke Musik, sondern auch die neue VIP-Lounge, einen Raucherraum und bald eine echte Sisha-Bar unter dem Club. Name weiß ich nicht, aber ich tippe auf Ziehma Club.
Aber nicht zu lange bleiben! Ihr müsst am nächsten Tag, dem 11.06., richtig fit sein. Da ist nämlich Bier’n’Steak-Testival im Blesius Garten. Das Rezept ist super einfach, und das sind ja meistens die leckersten. Es gibt Bier und Grill. Grill und Bier. Fleisch und Hopfenkaltschale. Und zwar nicht nur lecki Kraft-Bräu, sondern noch ’ne Menge anderer Craft-Biere. Um den Grill kümmern sich die besten Grillteams der Region, die ganz nebenbei noch einen kleinen Wettbewerb laufen lassen, wer den heißesten Shice auf und vom Grill zaubert.

Dann drei Tage verdauen und am 14.06. kommen Gogol Bordello ins Atelier. Klingt wie Betriebsausflug einer großen, weltweit agierenden Internetsuchmaschine, ist aber eine Gipsy-Punk-Band aus New York. Ziemlich erfolgreich und auf der ganzen Welt unterwegs, mischen die Musiker Elemente traditioneller Roma-Musik mit anderem Zeuch und sehen dabei lustig aus.

Jetzt ist Porta hoch drei. Am 15., 16. und 17.06. Mittlerweile schon eine Institution. Auch in diesem Jahr sind die Gäste nicht weniger illuster als in den vergangenen Jahren. Und mit Fury In The Slaughterhouse kommt sogar eine kleine Sensation vor die Porta – nach einigen Jahren der Trennung spielen die Hannoveraner wieder zusammen. Kein Wunder, dass das Konzert am 15.06. schnell ausverkauft war. Sensationell, dass der Veranstalter einfach noch eins davorgeschraubt hat. Jetzt spielen FITS Donnerstag und Freitag, Samstag schieben Jennifer Rostock einen nach.
18.06. Kiefer Sutherland. Rockhal. Ihr so: Alter, chill’ mal deine Base. In Bio hab’ ich nie aufgepasst. Ich kenn’ keine Bäums. Wir so: Ist aber kein Bäums. Ist 1 Schauspielers und auch das noch: Kanadier und Countrysänger. Und der ist gar nicht mal sooo schlecht wie die Versuche anderer Actors, im Musikbusiness Fuß zu fassen. Zum Beispiel Paris Hilton oder Oli P.

Wenn eben noch Porta hoch drei war, wissen die Geübten unter euch Partypeoples, dass DAS RIESENDINGEN im Trierer Party-Kalender nicht mehr weit sein kann. Na? Ne, nich’ Weihnachtsmarkt. So ähnlich. Altstadtfest! Vom 23. bis 25.06. Im Grunde schon so was wie Weihnachtsmarkt – nur im Sommer, mit mehr Karussells, mehr Fratzengeballer, mehr Buden und Bier statt Glühwein. Ansonsten gleiches Prinzip: Alle rein in die Stadt, bis die voll ist und wenn alle genauso voll sind, wieder raus aus der Stadt.

Das dicke Ende kommt immer zum Schluss. In unserem Fall ist das Ingo Appelt am 30.06. Den gibt’s noch. Der war mal kurz berühmt, weil er als erster „Ficken“ im Fernseher gesagt hat. (Fernseher ist das Ding bei Oma im Altenheimzimmer, das aussieht wie das Ding, in dem Netflix versteckt ist, nur ohne Tasten davor). Aber dann kamen StudiVZ, YouTube, YouPorn und Facebook und das potenzielle Publikum ist schneller abgestumpft bzw. selbst Comedian geworden, als Ingo Appelt sich neue Zoten ausklabüsterbeeren konnte. Und wenn man dann noch auf den Mario-Barth-Zug aufspringt, nachdem der schon lange abgefahren ist, landet man mit dem Gesicht im Gleisschotter. Knirsch. Oder in der Tufa. Geht auch. Zum Beispiel am 30.06. Das ist übrigens der Namenstag von Otto! Merkt ihr selbst, wa?

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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
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      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
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      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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