Ressort: Party
Datum: 28. April 2017
Autor: Florian Schwarz

Das ging im April

Aprilstens.

Was’n nu schon wieder los? War’s das mit dem April? Das kann doch nicht alles gewesen sein, da muss doch noch was kommen und überhaupt, werden sich manche fragen. Tja, kann ich da nur sagen: Los war genug und wenn ihr brav unsere Partyvorschau gelesen hättet, wärt ihr jetzt noch müde von der ganzen Feierei. Aber zum Glück gibt’s uns jeden Monat und ihr bekommt für Mai eine neue Chance. Aber erst machen wir Review, damit ihr seht, was ihr verpasst habt.
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Und schon geht das los. Fritz Kalkbrenner. Rockhal. Am 07.04. Ihr jetzt so: GEIL! Kenn ich. Utzutzutz, Remix Godfather Of Techno-Liveact und so. Warum war der in der Rockhal? Ist doch gar kein Rock. Antwort: leider nein, leider gar nicht. Denn ihr meint den Paul und das ist der große Bruder von Fritz. Fritz ist kein DJ, sondern Produzent und Sänger, hat mit seinem Bruder zwar auch einen Hit gemacht, ist aber ansonsten ohne die bucklige Verwandtschaft unterwegs. Jetzt wisst ihr Bescheid. Ist aber auch egal, denn wenn ihr da wart, wisst ihr das eh spätestens jetzt, nachdem euch alle wegen eures Raver-Outfits ausgelacht haben.

Am gleichen Abend im Atelier (war ganz schön was los in Luxenhausen): Talisco! Ihr jetzt wieder so: GEIL! Kenn ich. Das ist voll scharf, aber ich mach’ mir das immer überall drauf und der Dustin hat mal für fünf Euro auf der Klassenfahrt ein ganzes Fläschchen davon runtergekippt und musste dann erst die ganze Zeit aufs Klo und dann die ganze Zeit ins Krankenhaus. Antwort: leider nein, leider gar nicht. Wir meinen Talisco und der kommt nicht aus Amerika, sondern aus Frankreich und macht keine Soße, sondern Elektro-Folk. Klar soweit? Dann ist ja gut.

Am 13.04. war Drunken-Bunny-Party im A1. Da wurden alle kleinen süßen Osterhäschen mit Eierlikör abgefüllt, bis die Löffel abknicken und die Eier aus dem Körbchen purzeln. Blau am Gründonnerstag – super Plan. Ich war leider nicht da, weil ich Eier verstecken musste und dann war’s schon dunkel und ich habe nicht mehr ins A1 gefunden und ich mag auch keinen Eierlikör und überhaupt. Auf jeden Fall ein super Start in die Ostertage, weil man um 0 Uhr vor lauter Eierlikör nix mehr von Tanzverbot und Lirumlarum weiss. Praktisch.

Weiter am 16.04. Da war Halli Galli im Metropolis. Und ihr jetzt wieder so: GEIL! Kenn ich! Mit Loko und Lars, die kenn ich vong Fernseher her und die machen immer Quatschi und alles. Stark! Antwort: leider nein, leider gar nicht. Ist nämmich kein Circus, sondern Musik. Unter dem Namen Halli Galli laufen in eurem Trierer Lieblingsclub nämlich die besten Hits der 2000er-Jahre, also Kracher von Robbie Williams, Nelly Furtado, Lady Gaga oder den Red Hot Chili Peppers. Dazu kommen deutsche Juwelen von Tokyo Hotel, Wir sind Helden, Juli und Silbermond und der deutsche Gangsta-Rap. Abgezappelt wird zu den Beats von David Guetta und den Disco Boys.

Zwei Tage Luft holen und ab ging’s ins Atelier. Am 18.04. waren da Dat Adam zu Gast. Und ihr so: Ähm. Antwort: Ja, gut. Also das sind drei Jungs, die sich Hydra auf Japanisch auf die Finger tätowiert haben und jetzt oder deswegen oder trotzdem zusammen Musik machen. Zum Beispiel im Atelier. Und zwar machen die Hip-Hop, Cloud-Rap und Cyber-Rap und die Jungs kennen sich von YouTube. Okidoki, ich sach ja, dass ich zu alt für die Kolumne hier werde. Ich glaub’ ich muss mal Frühruhestand beantragen.

Dann, am 22.04., wurde es nobelpreisverdächtig in der Rockhal. Bob Dylan, The Master Of Näseling und seines Zeichens Gewinner des letzten Nobelpreises für Literatur-Weltmeisterschaft war in Luxemburg. Megastark. Ich hoffe, ihr habt diese einmalige und vor allem seltene Changse genutzt und den Grandmaster Of Songwriting angesehen. Wenn nicht, kauft euch ein Buch von Günter Grass, der hat auch den Nobelpreis und den gibt’s als Buch.

Zum Schluss ein bisschen Spaß in die Backen. Und zwar am 26.04. auf der Comedy Stage bei Bungert, genauer gesagt im 50ºNord, der Wittlicher Antwort auf Sansibar. Denn das Shoppingcenter Bungert ist nicht nur Spezialist für Oktoberfeste auf dem 50. Breitengrad, sondern kann auch lustisch. Deswegen bekommen auf der Comedy Stage regelmäßig Nachwuchs-Spaßvögele aus der Region ihre ersten 15 Minuten Fame und dürfen Spaß vor Publikum machen. Hoffen wir mal, dass das so spaßig war, wie es klingt.

Und damit haben wir den April wieder durchgefeiert. Weiter geht’s im Mai, also quasi schon im Sommer, im Nordbad und mit offenem Verdeck. 

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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
    • Das geht im Oktober

      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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