Ressort: Party
Datum: 22. Februar 2017
Autor: Florian Schwarz

Das geht im März

Koppschmärzen

2017, der steile Zahn – geht ab wie Fußpilz im Freibad. Kaum sind die Finger vom Polenböllern an Silvester wieder festgewachsen, ist März. Mit allem Drum und Dran. Karneval war schon, das Wetter wird wärmer und auch der Terminveranstaltungssuperduperpartylifestyle-Kalender ist voll bis oben hin, wie ein russisches U-Boot. Also, wenn da nix für euch dabei ist, dann wissen wir von der Partyempfehlungszentrale ja auch nicht. Schaut mal rein und feiert zumindest ein bisschen was davon weg, damit sich unsere Arbeit hier auch lohnt. Aufgepasst:
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Hokuspokus, ein, zwei, drei, am 05.03. ist Zauberei. In der Arena Trier treten zwei lustige Vögel mit spaßigen Frisuren und Zauberstäben in der Hand auf die Bühne und verzaubern das Publikum, bis der goldene Schnatz schnatzelt: die Ehrlich Brothers. Nachdem der Tiger Siegfried & Roy in Rente geschickt hat, sind die beiden unehelichen Cousins von Bibi Blocksberg die letzte Linie an der deutschen Zauberfront. Und da wird mächtig was geboten. Die beiden Jungs aus Herford sind auf jeden Fall endlaser-erfolgreich, mit dem was sie tun und füllen deutschlandweit die Hallen. Also nix wie hin, ihr Zaubermäuschen.

Achtung, jetzt kommt Punkrock. Nix für die Bourgeoisie! Rattazong! Am 10.03. kommen Sum 41 in die Punk-Rockhal nach Luxempunk. Sum 41 heißen Sum 41, weil sie seit 41 Jahren nur einen Hit haben. Der heißt Fat Lip und wird bei jedem Konzert 41 Mal gespielt. Der Sänger mit der Stachel-Frisur hat außerdem mal Avril Lavigne geheiratet und sich dann wegen Punkrock scheiden gelassen. Oder wegen Frisur. Das weiß nur die Gala. So, reicht dann auch mit Punkrock hier. Kricht man eh nur die Krätze von.

Ui, also hier auf meinem Merkzettel steht: Am 10.03. ist Honky-Tonk-Festival in diversen Trierer Kneipen. Wie der Günni von unten drunter, der ist am 10.03. auch in diversen Kneipen. Wie jeden Tag halt. Aber Honky Tonk ist ein deutschlandweit tourendes Kneipenfestival mit Live-Musik an verschiedenen Locations. Wie Wacken, nur ohne Matsch. Der Veranstalter sagt: „Das-Honky-Tonk®-Kneipenfestival erobert am Freitag, den 10.03., für einen Abend Trier und wird hier die Nacht zum Tag machen. Es gibt satte fünf Stunden handgemachte Livemusik in 13 Locations auf die Ohren [...] Getreu dem Motto: Einmal bezahlen und überall live dabei sein, gewährt ein einziges Eintrittsbändchen den Zutritt zu allen teilnehmenden Lokalen.“ Das Motto find’ ich superfair! Die Chance für alle, die sonst nie in ne Kneipe kommen. Zum Beispiel eure kleine Schwester. Bändchen an, ab dafür.

G-E-N-E-T-I-Doppel-Kaliber, Alle ander’n haben Fans, wir haben Krieger! Endlich mal was fürn Vatti, was? GENETIKK kommen am 11.03. ins Atelier. Die beiden Sprechgesänger aus Saarbrücken haben schon das ein oder andere Album und Features mit Sido, Kollegah oder Marsimoto hinter sich und rappen sich so durch.

Was jetzt? Ah, Amy Macdonald am 12.03. in der Rockhal. Kennt ihr? Nicht? Doch. Kennt jeder. Die Singer-Songwriterin kommt aus UK, also genauer gesagt aus Schottland und ist ungefähr das, was Lena Meyer-Dingens vielleicht gerne mal geworden wäre. Mit Gitarre und alles. Einer der größeren Feten-Charts-Knaller aus Amys Repertoire sind die peppig-fetzigen Songs „Mr. Rock’n’Roll“ oder „This Is The Life“. Kommen immer im Radio. IMMER! Auch in eurem. Kennt
ihr. Aber über diese Hits hinaus hat die Amy Macdonald in der Tat noch mehr gute Musik zu bieten. Sagen wir so: Wer Singer-Songwriting mag, geht auf jeden Fall besser hin als zu GENETIKK.

So, jetzt wird es ein bisschen komplizierter. Mein Chefredakteur hat mir hier was hingepinnt, aus dem ich nicht so ganz schlau werde. Das muss ich erst mal recherchieren. 18.03., Kunstakademie 2.17 mit Bebetta, Europäische Kunstakademie. Also Kunstakademie ist klar. Schäl Sick, Richtung Luke (aber nicht reingehen! Sondern davor rechts!) bis zu dem lustigen Haus ungefähr gegenüber vom Kaufland. Zu Bebetta hab’ ich das gefunden: „[…] die gebürtige Bremerin steht seit 2008 hinter den Plattenspielern, doch dem Geheimtipp-Status ist sie längst entwachsen. Bereits 2009 eroberte Bebetta durch den Sieg des Tresor Newcomer-Awards den Tresor Berlin und reist seitdem mit ihrer Plattenkiste von Frankfurt am Main hinaus in die Welt. Bebettas Sound reicht von melodischen House-Rhythmen über treibenden Techhouse bis hin zu klaren Techno-Klängen.“ Ihr versteht nur Berlin. Aber wissta Bescheid, ihr Tanzmäuse. Schüssi!

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    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
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    • Das geht im November

      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
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      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
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      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
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