Ressort: Party
Datum: 27. Januar 2017
Autor: Florian Schwarz

Das ging im Januar

Najanuar

So, ihr Stinketüten. Das neue Jahr ist jetzt schon wieder ein bisschen dran; die Fitnessstudios sind endlich wieder leer, es wird wieder geraucht und gesoffen und Fleisch gegessen, alle sind zurück bei Facebook und Kohlenhydrate zurück auf den Tellern. Das Leben, ein einziger Cheat-Day!
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Und Dschungelcamp ist zum Glück auch endlich wieder. Und sagt nicht, ihr guckt das nicht. Guckt nämlich heimlich jeder. Und deshalb weiss ich jetzt auch gar nicht so genau, ob auf den ganzen Partys im Januar überhaupt was los war. Weil ja alle ab 22:15h in der Silikonkonferenz festhängen. Naja, schau’n wir mal.

Los ging 2017 direkt mal mit der absolut einzig richtigen Partyalternative für die erste Januarwoche: Am 07.01. war Gute Vorsätze im A1. Da stand da am Eingang die Security und hat jeden nach guten Vorsätzen körperdurchsucht. Wer welche dabei hatte, musste die in eine der riesengroßen Mülltonnen vom E-Center nebenan kloppen. Ohne Garderobenzettel und alles. Kommt ja eh keiner mehr abholen, den Schrott. Drinnen gab’s dann für jeden Standard-Vorsatz einen passenden Ersatz: Drinks, Kippenautomat, heiße Girls ’N’ Boys usw. War’s denn gut? Oder wart ihr etwa gar nicht im A1, sondern im Zebra Club auf der Captain Morgan Party? Cool rumstehen, rumlaufen, rumgucken, rumspacken, rumtanzen und Rum trinken? Aber da wart ihr den Vorsatz-Quatsch bestimmt auch auf jeden Fall schnell los. Als ich nach meinem Frühstück bei Mäcces am nächsten Morgen am McFit vorbeigefahren bin, war’s da auf jeden Fall auffällig leer. Kollegah war aber da.

So, was nun. Oha, erst mal die X-Taste suchen, die benutze ich so selten, seit Xavier Naidoo ausm Game ist, Griechenland aus der EU fliegt und der Brexit durch ist. Ah, da isse: XXXX. Geht auch noch. Im Metropolis, eurem Lieblingsclub in Trier, war nämlich Ladies Night XXL mit den Sixxpaxx. Am 14.01. Kann ich mir jetzt auch nur grob am Poppes abfingern, was das war, weil ich nicht da war wegen Dschungelcamp. Auf jeden Fall hat wahrscheinlich nicht Marc Terenzi gestrippt! Das ist so sicher wie das Bäuerchen in der Dschungelprüfung. Ich denke, es hat schon was mit Mädchen und Jungs zu tun. Egal.

Gleicher Tag, anderes EU-Mitglied. Luxemburg. Oder wie Donald Trump sagt: Läcksnböhrg, A Small Town In Sweden. Da war am 14.01. auf jeden Fall schwer was los. Hieß: A Spectacular Night Of Queen, rockte quer durch die Rockhal und ich denke, es war was mit „We Will Rock You“ und so weiter und so fort. Hihi, guck mal: Am 21.01. war Dschungelfieber im A1. Das ist natürlich ganz schön Schlaubischlumpf. Party, auf der man Dschungel gucken kann und so. Dann muss man nicht zuhause bleiben, kann raus und verpasst trotzdem nicht, wenn irgendwer irgendwas nicht kann, will, weiß, mag oder möchte in Australien. Hätte ich das gewusst, hätte ich mich mal aus meinem Onesie geschält und wäre ins A1 gehüpft. Ging aber leider nicht, wegen Zeitverschiebung. Jetzt is’ hier wieder nur Luxemburg aufm Zettel. Atelier, Rockhal, Atelier usw. Wollt ihr das lesen? Nein? Gut, dann mal los. Also zuerst The Divine Comedy im Atelier. Am 27.01. 2017 scheint britisches Themenjahr in Luxemburg zu sein. The Divine Comedy kommen auch aus Irland und London und heißen wie ein uraltes, italienisches Buch auf Englisch. Wenn das der Dante wüsste, würde der sich im Purgatorium rumdrehen.

Gleicher Abend, andere Metaebene: DasDing Black Affairs im Metropolis. Juicy, Alter. Bekannt bekanntes Konzept. Wumms-Dich aus den Boxen, Radio-Skills an den Turntables und Schakkalaka ringsrum. DasDing-Partys gibt’s ja öfter im Metropolis und meistens sind die ja ganz gut, was man so hört.

Der 30.01. ist noch Januar, aber volle Karotte Dänemark: Trentemøller im Atelier. Hab ich eben gesagt, kommen alle aus England? Wenn das der olle Dänenkönig Hamlet wüsste, dann würde der sich jetzt direkt neben Dante im Purgatorium rumdrehen. Praktisch. Dann wären sie wieder gleichrum. Egal. Auf jeden Fall war Trentemøller im Atelier. Basta. Apropos Basta! Am nächsten Tag, genauer gesagt am 31.01., waren dann Bastille in der luxemburgischen Rockhal. Und auch wenn der Name das kaum erahnen lässt, ahnt ihr längst: genau, Bastille kommen aus UK. Genauer gesagt aus dem Süden Londons und sie machen Indie-Rock. Soll gut sein, will ich aber nicht hören. Ich muss bei Indie-Bands aus UK immer an Oasis denken und dann hab ich keinen Bock mehr. Deshalb ist jetzt auch Schluss. Schüss

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      Bei der nächsten Ausgabe des Dichterwettstreits dürft ihr euch unter anderem auf Kendra Löwer aus Tübingen, Philipp Dewald sowie Jana Hilliges aus Trier und Kathi Hopf aus Koblenz freuen. Tickets gibt's zum Preis von 6,- Euro an der Abendkasse, das Event startet um 20:00h.
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