Ressort: Party
Datum: 22. Dezember 2016
Autor: Florian Schwarz

Das ging im Dezember

Demenzember

Ach du gute Güte. Jetzt ist schon wieder Dezember, das Jahr ist rum und ich war immer noch noch auf keiner einzigen Party dieses Jahr, Konzert auch nicht. Fete? Nope. Nach 20:00h aus dem Haus? Negativ. Aufm Kalender steht irgendwas Zweistelliges mit einer zwölf dahinter.
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Bleibt also nicht mehr viel Zeit, um mal richtig was zu erleben. Wir machen das so: Ich erklär’ euch, was alles so war im Dezember und ihr tut so, als ob ich da war. Okidoki? Feini. Kussi.

Ja gut, da wollte ich auch gar nicht hin. Selbst wenn ich gemusst hätte. Am 07.12. war’n die Höhner in der Stadt der Flieten. Jenauer jesacht inne Europahalle. Also für alle, die an Karneval das Bett nicht verlassen: Höhner ist die Band, die nicht BAP ist, aber so singt und bei der alle aussehen, als wären sie uneheliche Kinder von Jean Pütz und Horst Lichter. Jaja, ihr lacht. Nicht? Oki. Egal. Auf jeden Fall is’ ja schon Säsong vong Karneval her und so. Deshalb waren die wohl da. Ich weiß ja auch nicht. Schau’n wir mal weiter.

Geht ab wie im Altenheim hier. Nächster Tag, nächster Pflegefall: Sondaschule im Mergener Hof. Am 08.12. waren die da und haben ihren lustigen SKA mit lustigen Texten gespielt. Dass SKA noch keiner verboten hat. Wundert mich auch. Wahrscheinlich auch wegen irgendwas mit Karneval. Sondaschule haben übrigens dem lutigem Rechschreibung vong internet her 1mal erfunden gehabt aber da gabs noch keim imternetz deswegem machem die noch SKA.

Mein lieber Froind. Ich hab’ hier ein Musikkonzert nach dem anderen auf der Liste. Wieder einen Tag später, wieder Mukke. Another day, another Rapper. Diesmal Dame. Der Boy kommt straight outta Saltcastle in Österreich, straight into Atelier in Luxemcastle am 09.12. Dame hat den Rap-Markt von YouTube aus erobert und manchmal lustige Hüte auf. Wenn man genau hinhört, hört man beim Rappen noch ein kleines bisschen das österreichische Idiom des Sprachgesangkünstlers raus. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Ist mir auch egal.

Ähm, hallo?! Redaktion? Noch ein Konzert. Das gibt’s doch nicht. Is ja wie bei The Voice hier. Nur ohne Singen. War denn keine einzige dolle Fete im Dezember? Keine Party? Nur Gedüdel? Na gut, also dann mal los. Nächster Kandidat. Puggy – die waren am 10.12. in der Rockhal. Ach guck mal, die kommen ja aus Belgien. Ich dachte, die hätten da nur Milow. Naja, da hatten es die Jungs ja gar nicht so weit. Musikalisch machen die irgendwas zwischen Pop und akustischer Rockmusik. Rock On!

Sooooo. Das nenn’ ich endlich mal ne Party. Am 10.12., also kurz nach Nikolaus, kurz vor Weihnachten. Der perfekte Zeitraum für einen kurzen Zwischenfilmriss. Im Metropolis mit Beats und BigFM und Urban [sprich: öhrbn] und alles. Also eine Sause wie gewohnt in eurem Lieblingsclub in der City. Das Konzept wie gewohnt die beste Mischung aus Radio, Dancing und Feiern und Pipapo. Kennt ihr ja, mögt ihr ja, geht ihr ja sowieso immer hin.

Ah, ich seh’ schon: Jetzt kommt der Partyblock. Keine Konzerte mehr. Am 16.12. war das A1 dran. Mit Black Latina. Genau das Richtige, um sich im kalten, deutschen Winter ein bisschen mit hotten Rhythms, bombigen Beats und südamerikanischem Fuego von außen und innen aufzuwärmen. Also im Grunde genau wie Weihnachtsmarkt, nur mit weniger Würstchen, weniger Elchgeweihen und weniger Lumumba.

Jetzt wird’s weihnachtlich, ihr kleinen Christbaumkugeln. Am 17.12. war nämlich DJane Lia im Metropolis und hat mal schön den Tannenbaum glitzern lassen, heiße Scheiben auf den Weihnachtsplattenteller geworfen und den heiligen drei Königen gezeigt, wie man ordentlich was abrauchen lässt – ohne Weihrauch und Myrrhe. War echt festlich, ey.
So aufgepasst. Erst war Metro. Dann war A1. Dann war wieder Metro. Deshalb kommt jetzt?! Exakt: A1. 25.12., erster Weihnachtsfeiertag gab’s da bei Project X-Mas anglizistisch schön paar Beats auf die Weihnachtsglocken gemetert. Gestern noch Familie, Fressen, Fernsehen und faul rumliegen. Heute schon wieder hart am Feiern dran. So kennen wir euch, so wollen wir euch. Lirumlarum.
Und. Jetzt. Kommt. Die. Party. Des. Jahres. Wie jedes Jahr am s
elben Termin: 31.12. Da ist nämlich jedes Jahr Silvester, Jahreswechsel und eine fette, fette Party mit Sekt, Erdbeerkäse, Bio-Blätters und schlimmer Leberwohrs. Wo? Überall, wo ihr wollt. Denn bei so nem geilen Event machen einfach alle mit. Okay, Nordkorea vielleicht nicht. Aber sonst echt alle. Es gibt zum Beispiel: Silvester Bash in der ExRakete oder Silvester XXL im A1 oder Raclette bei Omma. Könnt ihr euch aussuchen, ihr Silvesterknaller. Wir sehen uns wahrscheinlich im neuen Jahr. Schüssi!
 
 

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