Ressort: Games
Datum: 06. Oktober 2017
Autor: Matthias Probst

N++

Hüpfen in Reinkultur: Dieser kleine Strich-Ninja schert sich nicht um Grafik oder großes Tamtam. Nur die Harten kommen hier in den Garten – oder ans Ziel.
Podcast
Fotostrecke
Eure Mission: Eine Episode, fünf kurze Levels, 90 Sekunden Zeit. Das ist alles, was euch in jedem Abschnitt dieses puristischen Plattformers erwartet. Als Strichmännchen müsst ihr euch immer in fünf aufeinanderfolgenden Levels beweisen, um weitere Episoden freizuschalten. Klingt einfach, wird aber schnell zu einer harten Prüfung.
 
Denn euer Ninja-Charakter hat eine sehr überschaubare Auswahl an Bewegungen drauf: Rennen, springen, an Wänden gleiten und von diesen Abspringen – das war’s. Mit diesem Repertoire sollt ihr die verschiedenen Abschnitte meistern, ohne in Fallen zu tappen, von Feinden gekillt zu werden oder in Fallen zu tappen (aber das hatten wir schon, oder?). Münzen füllen den Timer eurer Sanduhr wieder leicht auf, wenn ihr sie im Level einsammelt. Also haltet euch nicht zu lange auf, sonst wird es am Ende hin knapp.
 
Das Gute: Sobald ihr sterbt – und das werdet ihr regelmäßig – setzt euch das Spiel wieder am Startpunkt des jeweiligen Levels ab und rückt auch die Uhr wieder an die Stelle, an der sie zu Beginn gestartet ist. Daher dürft ihr alle Levels so oft probieren, wie ihr wollt – sofern euch die Zeit reicht.
 
Grafische Reise in die Vergangenheit
 
Rein optisch könnte das Spiel aus der Zeit des Commodore 64 stammen. Noch puristischer wären die Levels wohl kaum darstellbar. Ein paar Striche und geometrische Formen, gepaart mit verschiedenen Farben – fertig. Kann niemand sagen, das Spiel konzentriere sich nicht auf das Wesentliche: Denn in Sachen Steuerung sitzt alles perfekt. Euer Charakter hat jedoch einen fast realistisch wirkendes Bewegungs-Momentum: Einmal in vollem Lauf, stoppt er nicht abrupt, wie es ein Mario tun würde. Daran muss man sich zwar erst gewöhnen, ist aber nach einer Weile ganz nett.
 
Wer auf Jump&Runs steht und zudem noch eine Herausforderung sucht, der ist bei „N++“ genau richtig. Wem die Grafik allerdings zu lieblos ist, der sollte sich vielleicht mal „Cuphead“ anschauen – genauso fordernd, aber um Welten bezaubernder.
 
Erhältlich für: Xbox One, PS 4, PC
Website: nplusplus.org

Inhalt teilen:




Kommentare via facebook


  • Anzeige
  • Newsticker
    • Comedy Stage am 15.11. bei Bungert

      Im tristen November werden wieder die Lachmuskeln strapaziert: Die Moderation des Stand-Up-Comedy-Events übernimmt Marcel Mann, außerdem kann sich das Publikum auf Osan Yaran und Kevin Ray freuen. Beginn der Veranstaltung ist 20:00h, Tickets gibt's für 15,- Euro an der Bungert-Information und an der Abendkasse.
    • Homosphère loves you am 21.10. im Schmit-Z

      Single? Vergeben? Egal! Bei der nächsten Ausgabe der Homosphère geht's um die große Liebe. Mithilfe des Knicklichtcodes könnt ihr zeigen, wer ihr seid, dank der Loveletters zeigt ihr, wen ihr mögt. Außerdem gibt's Getränkegutscheine für Studis/SchülerInnen, die Musik serviert DJ Vince. Los geht's um 23:00h, der Eintritt beträgt 5,- Euro.
    • 111. Comedy Slam am 03.06. im Mergener Hof

      Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause hält wieder jede Menge Humorkünstler bereit, die um die Gunst des Publikums buhlen. So haben unter anderem Michael Ulbts aus Köln, Jens Wienand aus Mannheim und Oliver Steidle aus Bonn ihr Kommen zugesagt. Beginn ist um 20:00h, die Karten kosten 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Comedy Slam am 06.05. im Mergener Hof

      Zum 110. Mal treffen sich die Humorkünstler ab 20:00h zum Wettstreit, wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage. Ihr könnt euch unter anderem auf Dennis Grundt aus Hamburg, Nick Schmid aus Augsburg und Christin Jugsch aus Bremen freuen. Tickets erhaltet ihr für 9,50 Euro, ermäßigt 8,- Euro.
    • Science Slam am 28.04. in der Mensa der Uni Trier

      Wissenschaft verwandelt sich zu Lesebühnen-Pop: Hier werden wissenschaftliche Themen und Arbeiten populärwissenschaftlich aufbereitet und den Zuhörern schmackhaft gemacht – quasi eine Mischung aus Hip-Hop-Battle und Kolloquium. Definitiv kreativ! Um 20:00h startet der Slam, Tickets kosten 6,- Euro, ermäßigt 4,- Euro.
  • Anzeige
  • Events
    • Das geht im November

      Ich würd’ den Artikel ja gerne mit einem melodischen Smalltalk-Satz beginnen, mag es Politik, Kultur oder Wetter sein. Aber ich muss ehrlich gestehen, was den ollen dollen Novämba angeht, fällt mir gar nix ein. Was gibt’s Besonderes im Novämba? Artikel lesen...
    • Das ging im Oktober

      Meine Lieben, was ein Ansturm auf jene guten Schuppen, Kneipchen und Partyvereine, seit das Semester begonnen hat und man sich der Anzahl der Erstis bewusst geworden ist. Dementsprechend finden sich auch ein, zwei Studententermine auf unserer Preview-Liste. Die gehören ja auch (neuerdings) zu Trier dazu. Aber nicht verzagen, Lifestyle fragen: Immerhin beschäftigen wir uns in dieser Sendung, pardong, Episode, pardong, Ausgabe auch mit dem Nicht-Studenten-Leben, der Arbeiterschaft, den Konzertgängern. Na dann, auf drei: Eins … zwei … Artikel lesen...
    • Das geht im Oktober

      Oktober. Oktooober. Da war doch irgendwas Wichtiges, an das man denken müsste? Halloween vielleicht. Jetzt aber, wie konnte ich Halloween vergessen, wo das doch für einige wichtiger ist im Oktober als das Dirndlfestchen? Dirndl ist ein lustiges Wort … Schluss damit, wir sind doch keine Oktoberfest-Kolumne, sondern schreiben über Partys! Und da hat der nächste Monat so einiges zu bieten: Artikel lesen...
    • Das ging im September

      Jetzt sind ja bald schon Herbstferien! Es waren doch erst Sommerferien, wo ist die Zeit denn hin? Nee, jetzt mal echt, geht das nur mir so, dass ich mich nicht mal mehr dran erinnern kann, was ich letzten Montag um 12:43 Uhr gemacht hab? Geschweige denn in der ganzen Zeit seit dem Sommer. Vielleicht klingelt’s mir ja bei der Review schön laut in der Birne und ich erinnere mich an ein, zwei Events, denen ich beigewohnt haben sollen könnte … oder auch nicht. Artikel lesen...
    • Das geht im September

      Oktoberfeste gibt’s schon im September? Wo soll denn da der Sinn sein, bitte? Pfff, auf jeden Fall kommen davon jetzt recht viele – wer drauf steht, sollte also sein Dirndl schon Mal auspacken, Bierflecken rauswaschen und die Jungs können die Lederhosen von Mami bügeln lassen. Und alle Oktoberfesthasser, die Oktoberfeste hassen, haben wenigstens auch Grund, permanent Bier zu trinken. Weiterer Vorteil: Alle Oktoberfestliebhaber, mit denen man sonst im Supermarkt, in der Dirndl-Abteilung oder sonst wo über den Sinn der Sache diskutieren würde, tummeln sich an einem Ort, der da wäre: das Festzelt. Artikel lesen...
  • Anzeige
  • Finde uns auf facebook